o2 DSL Anschluss

Heute ist o2 einer der drei größten Telekommunikationskonzerne, die es in der Bundesrepublik gibt. Doch hinter der Marke liegt eine wechselvolle Geschichte. Die Marke o2 entstand im Jahr 1995 unter dem Namen Viag Interkom. Ins Leben gerufen hatten sie das spätere E.ON sowie British Telecom. Der englische Konzern teilte sich 2001 in eine Festnetz- und eine Mobilsparte. Letztere bekam den Namen o2. 2008 kaufte die spanische Telefónica die Mobilfunksparte auf. Bis heute ist sie die Besitzerin. Doch der offizielle Name änderte sich in den folgenden Jahren einige Male. Inzwischen lautet er Telefónica Germany GmbH & Co. OHG, o2 ist also nur als Markenname erhalten geblieben. Bis 2010 beschränkte sich der Konzern ausschließlich auf den Mobilfunk, doch dann übernahm er den DSL-Anbieter Alice und offeriert seitdem auch Breitbandinternetverbindungen.

DSL über o2: Die Angebote

Ähnlich wie o2 ist auch Alice als Markenname für das DSL Angebot erhalten geblieben. Grundsätzlich gibt es drei verschiedene DSL-Tarife, die auf den Namen Alice S, Alice M und Alice L hören. Grundsätzlich enthalten ist immer eine Flatrate für das DSL-Surfen mit einer Geschwindigkeit von 16 MB pro Sekunde („DSL 16.000“). Mit Ausnahme von Alice S bekommt man zudem eine Festnetz-Flatrate. Die nötige Hardware, um auch drahtlos surfen zu können, wird zudem von o2 gestellt. Sie wird allerdings besser, wenn man sich für Alice M oder Alice L entscheidet. Kunden von Alice S müssen sich mit einem einfachen WLAN-Router begnügen. Der besondere Reiz bei den Angeboten ist, dass es zwei Preisstufen gibt: Wer mehr zahlt, kann den Tarif dafür monatlich kündigen. Wer weniger zahlt, muss sich für zwei Jahre binden.

Fazit zu o2

Auch beim DSL hat o2 versucht, das umzusetzen, was die Marke und das Unternehmen im Mobilfunk stark gemacht hat: Große Qualität zu kleineren Preisen als von der Konkurrenz. Überzeugen tut dabei vor allem die Wahlmöglichkeit, dass man sich zwischen einem höheren Preis und keinem Vertrag sowie einem niedrigeren Preis und einer vertraglichen Bindung entscheiden kann. Positiv auffallen tut auch, dass o2 inzwischen wie selbstverständlich auch das Festnetz anbietet. Spannend wird es, wenn der LTE-Ausbauzustand soweit ist, ob das Unternehmen dann auch einen fließenden Wechsel von DSL zu LTE gestattet, wie es die Konkurrenten tun.